Schwarzer Pfeffer


Schwarzer Pfeffer

Beschreibung

Schwarzer Peffer ist eines der meistverwendeten Gewürze der europäischen Küche.

Aussehen

Bei schwarzem Pfeffer handelt es sich um ein Pflanze, welche der Familie der Pfeffergewächse zugeordnet ist. Die Frucht stellen die eigentlichen schwarzen Pfefferkörner dar, die das typische Aussehen des schwarzen Pfeffers prägen. Darin enthalten ist ein Alkaloid, im Fall des Pfeffers ist es Piperin.

Geschmack

Das Piperin sorgt für den scharfen, würzigen Geschmack der Frucht der Pfefferpflanze.

Herkunft / Geschichte

Früher kam der Pfeffer aus Indien, ab dem späten Mittelalter wird der schwarze Pfeffer auch in Südostasien angebaut. Die Anbaugebiete lagen zuerst in Thailand, dann auch in Indonesien. Jedoch wurde zunächst nur der heimische Bedarf gedeckt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Pfeffer von Thailand und Indonesien aus auch nach Europa exportiert. Wie die Herkunftsgebiete bereits belegen, eignet sich der Pfefferanbau für einen Anbau in heimischen Gefilden nicht.

Anbau / Ernte

Das Gewürz, also die Frucht des Piper nigrum, der schwarzen Pfefferpflanze wird aus unreifen Früchten gewonnen. Diese werden entweder getrocknet, gefriergetrocknet oder frisch in Salzwasser eingelegt. Durch die Trocknung enthält der schwarze Pfeffer seine Farbe und wird im Vergleich zum Grünen Pfeffer an seiner Oberfläche auch runzlig. Haut und Fruchtfleisch werden beim schwarzen Pfeffer im Vergleich zum weißen Pfeffer nicht abgetrennt, sondern sie werden mit getrocknet. Auch dadurch und durch die Trocknung ist der Geschmack des schwarzen Pfeffers stärker als bei weißem oder grünem Pfeffer. Der Geruch von einer intakten Frucht ist kaum riechbar. Gemahlen reizt er die Nasenschleimhäute. Im Mund hinterlässt er einen pfeffrig-scharfen, leicht brennenden Geschmack.

Verwendung

Pfeffer ist neben Salz eines der meisten verwendeten Gewürze in der europäischen Küche. Es würzt das Essen und verleiht ihm eine scharfe Note. Eine Spur Pfeffer hebt den Eigengeschmack der Speisen hervor, ohne diese zu überdecken.

Lagerung

Schwarze Pfefferkörner sind durch die bereits erfolgte Trocknung im Vergleich zu grünem Pfeffer länger haltbar. Allerdings müssen die Pfefferkörner trocken gelagert werden und dürfen dennoch nicht unter völligem Luftausschluss gelagert werden, da noch eine Restfeuchte in den Pfefferfrüchten verbleibt. Auch gerieben ist der schwarze Pfeffer mehrere Jahre haltbar, muss aber auch hier verschlossen aufbewahrt werden.

Gerichte

Pfeffer kann in gemahlener Form zu fast allen Speisen verwendet werden. Hier werden häufig nur minimale Mengen verwendet. Anders sieht es bei einer Pfeffersoße zu einem Steak oder einem anderen Fleischgericht aus. Hier werden ganze Pfefferkörner verwendet.